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Fragen zum Glauben? Welche Bibelstellen verstehst du nicht? Wie lebst du deine Beziehung zu Gott? Wobei hast du Schwierigkeiten? In welchen Situationen fällt es dir besonders leicht von Gott weiterzuerzählen?

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Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon Albert1111 am 28.01.2010, 03:08

It is a mistake to assume that speaking in tongues is synonymous with the baptism of the Holy Spirit?
Ist es ein fehler das zungenrede das gleiche ist wie die Taufe im Heiligen Geist???
Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand!
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon Edi am 01.02.2010, 21:42

Wie meinst du das ?

Die Taufe im Heiligen Geist passiert geistlich und die Zungenrede ist ein Zeichen dafür das du die Taufe des Heiligen Geistes empfangen hast.

Zungenrede ist meiner Ansicht ein Medium wo der Heilige Geist durch dich mit Gott geheimnisse komuniziert und du wirst qasi sein Sprachrohr. Er spricht Fürbitte für dich , für deine Nächsten, mit dem Ziel dich für Gottes Wort Rhema empfänglich zu machen , damit Gott das auf der Erde tun kann was er immer wollte, denn leider geschieht nicht immer das was er wirklich will.
Gott braucht Gläubige Gottesfürchtige Menschen, die er dann gebraucht zu seiner Ehre :) .

Aber man darf nicht vergessen das die Zungenrede nicht heilsentscheidend ist sondern eher ein großes Geschenk das Jedem zusteht und vieles einfacher macht.

Sein Reich komme ,wie im Himmel so auf Erden Amen!
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon LeeRoi am 04.02.2010, 12:40

Edi hat geschrieben:Die Taufe im Heiligen Geist passiert geistlich und die Zungenrede ist ein Zeichen dafür das du die Taufe des Heiligen Geistes empfangen hast.


Ist Zungenrede das gleiche wie Zungengebet?
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon Edi am 04.02.2010, 16:05

Also Ja meiner Ansicht nach.
Ich weiß ja nicht was man sonnst noch drüber interpretieren könnte.
engelszungen,zungengebet, zungenrede,beten im heiligen geist ich denke da ist das gleiche gemeint.

wer aber bibelstellen kennt das , dies alles differenziert , nur her damit,! :)

Man lernt ja bekanntlich nie aus.
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon werner am 05.02.2010, 00:57

Edi hat geschrieben:Wie meinst du das ?

Die Taufe im Heiligen Geist passiert geistlich und die Zungenrede ist ein Zeichen dafür das du die Taufe des Heiligen Geistes empfangen hast.

Zungenrede ist meiner Ansicht ein Medium wo der Heilige Geist durch dich mit Gott geheimnisse komuniziert und du wirst qasi sein Sprachrohr. Er spricht Fürbitte für dich , für deine Nächsten, mit dem Ziel dich für Gottes Wort Rhema empfänglich zu machen , damit Gott das auf der Erde tun kann was er immer wollte, denn leider geschieht nicht immer das was er wirklich will.
Gott braucht Gläubige Gottesfürchtige Menschen, die er dann gebraucht zu seiner Ehre :) .

Aber man darf nicht vergessen das die Zungenrede nicht heilsentscheidend ist sondern eher ein großes Geschenk das Jedem zusteht und vieles einfacher macht.

Sein Reich komme ,wie im Himmel so auf Erden Amen!


Ich bitte Dich Edi Deine folgenden Aussagen mit der Bibel zu interpretieren:

1. Zungenrede ist ein Zeichen, daß man mit dem Heilign Geist getauft ist.

2. Der Geist kommuniziert mit Gott Geheimnisse. Ich weis wohl auf welche Bibelstelle du dich stützen willst, aber begründe trotzdem deine These.

3. Es geschieht nicht immer das, was Gott will.

Danke im voraus
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon Tiago am 05.02.2010, 13:33

Nein, Zungenrede und Zungengebet ist nicht das Gleiche. Zungengebet ist ein Zeichen das man mit dem Heiligen Geist getauft ist. Zungenrede ist eine Gabe des Heiligen Geistes sowie die Gabe der Heilung, Unterscheidung von Geistern usw. es auch sind (1.Korinther 12,7-11)
Der beste Rosenbusch ist nicht der, der am wenigsten Dornen hat, sondern der mit den schönsten Rosen.
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon Edi am 06.02.2010, 00:31

1. Zungenrede ist ein Zeichen, daß man mit dem Heilign Geist getauft ist.

2. Der Geist kommuniziert mit Gott Geheimnisse. Ich weis wohl auf welche Bibelstelle du dich stützen willst, aber begründe trotzdem deine These.

3. Es geschieht nicht immer das, was Gott will.

1:
Apostelgesch.10,45....
Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, daß auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward; 46denn sie hörten, daß sie mit Zungen redeten und Gott hoch priesen. und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen. Da antwortete Petrus: 7Mag auch jemand das Wasser wehren, daß diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir?

Hier kann man feststellen das Petrus die Gabe der Zungenrede und die Taufe im Heiligen Geist im gleichem zuge erwähnt , am interressantesten finde ich seine Feststellung das sie Geistgetauft sind indem erwähnt wird das er die Heiden in anderen Zungen sprechen hörte.

Apostel 19,6: Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten.

2:
Roemer 8,26: Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen.

1. Korinther 2,10: Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

1. Korinther 14,2: Denn der mit Zungen redet, der redet nicht den Menschen, sondern Gott; denn ihm hört niemand zu, im Geist aber redet er die Geheimnisse.

1. Korinther 14,14: Denn so ich mit Zungen bete, so betet mein Geist; aber mein Sinn bringt niemand Frucht.

Judas 1,20: Ihr aber, meine Lieben, erbauet euch auf euren allerheiligsten Glauben ,betet im heiligen Geist ,

3:
Johannes 3,16: Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Es gibt noch viel mehr Bibelstellen aber diese triffts am besten.
Wir wissen das Gott alle Menschen retten will , aber wir wissen auch durch Gottes Wort das nicht alle gerrettet werden. Gott möchte das es uns allen gut geht (3 Joh 1,2) aber leider geht es uns nicht allen gut. Versteht mich nicht falsch Gott ist Allmächtig, aber er wird unser Freien willen nicht brechen . Jeder muss selbst Entscheiden Gottes willen herauszufinden und anzunehmen (Siehe unsere Vorfahren Adam und Eva).
Erd Katastrophen und Überschwemmungen sind nicht der Wille Gottes , Gottes wille ist sein Reich hier zu bauen (siehe unser Tägl. Gebet : Dein Reich komme, wie im Himmel so auch auf Erden)

Das Übel ist leider eine konseqenz Menschlicher Ungehorsamkeit. Ein Beispiel wenn ich Vater bin will ich mein Kind schützen . Ich sage ihm dieses Gerät benutzt du so wie ich dir das Zeige sonnst kannst du deine Hand e.t.c. verlieren .Das Kind denkt ich probiers auf meine Weise es geht bestimmt auch anders . Und es passiert ein tragischer Unfall . Glaub mir der Vater trauert mit. Das wollte der vater nicht für sein Sohn
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon werner am 06.02.2010, 18:35

Tiago hat geschrieben:Nein, Zungenrede und Zungengebet ist nicht das Gleiche. Zungengebet ist ein Zeichen das man mit dem Heiligen Geist getauft ist. Zungenrede ist eine Gabe des Heiligen Geistes sowie die Gabe der Heilung, Unterscheidung von Geistern usw. es auch sind (1.Korinther 12,7-11)


was meinst du wie es mit der Person aussieht die keine Zugenrede bzw. Zungengebet (übrigens sind Zungengebet und Zungenrede der Bibel nach austauschbare Synonyme) hat? Interpretierst du dann, dass diese Person nicht mit dem Heiligen Geist getauft ist?


Das Zungengebet ist ein Zeichen -doch nicht wie du behauptest, daß man mit dem Heiligen Geist getauft ist, sondern für die Ungläubigen (vgl. 1Kor. 14,22).

Was hier noch vielleicht angeregt werden soll -was ist überhaupt das Zungenreden?
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon kasache am 06.02.2010, 23:20

dieses Thema hatten wir bereits hier >>>KLICK<<< näher betrachtet.
Er gibt den Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Die Knaben werden müde und matt, und die Jünglinge fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jesaja 40; 29-31
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon Albert1111 am 08.02.2010, 03:09

Leute die nicht in Zungen reden heisst das die nicht getauft mit dem Heiligen Geist getauft sind???
Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand!
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon kasache am 09.02.2010, 00:41

Albert1111 hat geschrieben:Leute die nicht in Zungen reden heisst das die nicht getauft mit dem Heiligen Geist getauft sind???
Die Taufe mit dem "Heiligen Geist" ist zwar etwas eigenständiges, aber beides gehört zusammen ...

... ist in meinen Augen zu vergleichen, wie: "Leute die schreiben können, kennen auch die Buchstaben"

ps: sonst schau doch mal den Link da oben an ... >>>KLICK<<<
Er gibt den Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Die Knaben werden müde und matt, und die Jünglinge fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jesaja 40; 29-31
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon werner am 09.02.2010, 12:02

kasache hat geschrieben:
Albert1111 hat geschrieben:Leute die nicht in Zungen reden heisst das die nicht getauft mit dem Heiligen Geist getauft sind???
Die Taufe mit dem "Heiligen Geist" ist zwar etwas eigenständiges, aber beides gehört zusammen ...

... ist in meinen Augen zu vergleichen, wie: "Leute die schreiben können, kennen auch die Buchstaben"



wenn es für dich das gleiche ist, was ist dann mit dieser Bibelstelle?

1Kor. 12,30: Haben alle die Gaben der Heilung? Reden alle mit Zungen? Können alle auslegen?

sagt diese nicht eindeutig, daß eben nicht alle in Sprachen reden?

Meines Erachtens, und dies kann ich mit der Bibel vereinen, ist die Taufe von der Gabe zu unterscheiden. Die Taufe bekommt jeder Wiedergeboren, nachdem er Gläubig geworden ist (vgl. Epheser 1,13). Die Gabe muss nicht jeder haben.

Wie würdest du sonst die zwei Bibelstellen (1. Kor. 12,30 und Eph. 1,13) zusammenbringen?

In der Epheserstelle erwähnt Paulus doch nichts von der Zungenrede?

Servus
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon kasache am 11.02.2010, 00:29

habe ich was davon gesagt, dass es DAS GLEICHE ist?
Bitte lese genauer ;)

Wie schon erwähnt, sind das zwei eigenständige Dinge, die aber zusammen gehören!
Die Taufe mit dem Heiligen Geist *die du mit deinen Bibelstellen beschrieben hast* wird mit anderen Sprachen (Zungen) begleitet und dies lesen wir in folgenden Bibelstellen!

Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten - Apg. 19,6

Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, daß auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward; denn sie hörten, daß sie mit Zungen redeten und Gott hoch priesen. - Apg. 10,44-46

Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden. - Mark. 16,17
Er gibt den Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Die Knaben werden müde und matt, und die Jünglinge fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jesaja 40; 29-31
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon werner am 19.02.2010, 17:10

Ok kasache, sorry für meine Unaufmerksamkeit. Was haltet ihr denn von solchen Menschen, die keine Zungensprache haben, oder anders ausgedrückt, die glauben, daß die Zungensprache nicht heilsnotwendig ist, oder sogar glauben, daß die Zungensprache eine flalsch interpretietrte Meinung ist.

Sie werfen dann solche Bibelstellen wie die folgende auf:

Verse aus 1 Kor. 14:

6-9:Nun aber, ihr Brüder, wenn ich zu euch käme und in Zungen redete, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch redete, sei es durch Offenbarung oder durch Erkenntnis oder durch Weissagung oder durch Lehre? 7Ist es doch ebenso mit den leblosen Instrumenten, die einen Laut von sich geben, sei es eine Flöte oder eine Harfe; wenn sie nicht bestimmte Töne geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? 8Ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten? 9Also auch ihr, wenn ihr durch die Zunge nicht eine verständliche Rede gebet, wie kann man verstehen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden.

23: Wenn nun die ganze Gemeinde am selben Ort zusammenkäme, und alle würden in Zungen reden, und es kämen Unkundige oder Ungläubige herein, würden sie nicht sagen, ihr wäret von Sinnen?

Oder auch 1. Kor. 12,30: Haben alle die Gaben der Heilung? Reden alle mit Zungen?...

Wie würden wir diese Bibelstellen verstehen oder auslegen, wenn wir die Zungenrede in der Gemeinde befürworten würden?
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon Baum am 21.02.2010, 21:42

werner hat geschrieben:Ok kasache, sorry für meine Unaufmerksamkeit. Was haltet ihr denn von solchen Menschen, die keine Zungensprache haben, oder anders ausgedrückt, die glauben, daß die Zungensprache nicht heilsnotwendig ist, oder sogar glauben, daß die Zungensprache eine flalsch interpretietrte Meinung ist.

Hallo Werner, solchen Menschen, die keine Zungensprache haben, oder anders ausgedrückt, die glauben, daß die Zungensprache nicht heilsnotwendig ist, oder sogar glauben, daß die Zungensprache eine flalsch interpretierte Meinung ist,
diese Menschen haben in Ihrem Glauben noch nicht alles erreicht, was man erreichen kann.



werner hat geschrieben:6-9:Nun aber, ihr Brüder, wenn ich zu euch käme und in Zungen redete, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch redete, sei es durch Offenbarung oder durch Erkenntnis oder durch Weissagung oder durch Lehre? 7Ist es doch ebenso mit den leblosen Instrumenten, die einen Laut von sich geben, sei es eine Flöte oder eine Harfe; wenn sie nicht bestimmte Töne geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? 8Ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampfe rüsten? 9Also auch ihr, wenn ihr durch die Zunge nicht eine verständliche Rede gebet, wie kann man verstehen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden.

23: Wenn nun die ganze Gemeinde am selben Ort zusammenkäme, und alle würden in Zungen reden, und es kämen Unkundige oder Ungläubige herein, würden sie nicht sagen, ihr wäret von Sinnen?

Oder auch 1. Kor. 12,30: Haben alle die Gaben der Heilung? Reden alle mit Zungen?...

Wie würden wir diese Bibelstellen verstehen oder auslegen, wenn wir die Zungenrede in der Gemeinde befürworten würden?




Also Werner, wen du alles was in der Bibel geschrieben steht- verstehen willst, dann musst du auch alles was da geschrieben steht- lesen, und nicht einige Verse aus der Bibel rauspieken und dann fragen; wie soll man das verstehen.

In 1 Korinther 14. steht geschrieben
14 Denn so ich mit Zungen bete, so betet mein Geist; aber mein Sinn bringt niemand Frucht. 15 Wie soll das aber dann sein? Ich will beten mit dem Geist und will beten auch im Sinn; ich will Psalmen singen im Geist und will auch Psalmen singen mit dem Sinn.

18 Ich danke meinem Gott, daß ich mehr mit Zungen rede denn ihr alle. 19 Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Sinn, auf daß ich auch andere unterweise, denn zehntausend Worte mit Zungen.

Judas 1.20 steht geschrieben Schlachterbibel 1951 Ihr aber, Geliebte, erbauet euch selbst auf euren allerheiligsten Glauben und betet im heiligen Geist;

Diese Bibelstellen sagen das es zweierlei reden in Zungen gibt, einmal redet man in Zungen wen man betet (wie es in Judas 1.20 und in 1 Korinther 14.14-15
geschrieben steht) das zweite Mal wen man in Zungen predigt (wie es in 1 Korinther 14,18-19 geschrieben steht) und gerade dann wenn man in Zungen Predigt dann muss die Predigt Ausgelegt werden, damit auch andere was verstehen (wie es in1 Korinther 14.26-31 geschrieben steht)

Dazu steht in1 Korinther 14 37 geschrieben
37. So sich jemand lässt dünken, er sei ein Prophet oder geistlich, der erkenne, was ich euch schreibe; denn es sind des HERRN Gebote.

Alles Gute und Gottes Segen
Baum
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon werner am 24.02.2010, 13:50

Hallo Baum,

du hast geschrieben:
Hallo Werner, solchen Menschen, die keine Zungensprache haben, oder anders ausgedrückt, die glauben, daß die Zungensprache nicht heilsnotwendig ist, oder sogar glauben, daß die Zungensprache eine flalsch interpretierte Meinung ist,
diese Menschen haben in Ihrem Glauben noch nicht alles erreicht, was man erreichen kann.


Antwort: das heißt, du sagst mit anderen Worten, dass derjenige der mit einer Zungensprache betet, im Glauben mehr erreicht hat, als einer der keine Zungensprache spricht? Könntest du bitte deine These mit wenigstens einer Bibelstelle bestätigen?

Du schreibst weiter:
Also Werner, wen du alles was in der Bibel geschrieben steht- verstehen willst, dann musst du auch alles was da geschrieben steht- lesen, und nicht einige Verse aus der Bibel rauspieken und dann fragen; wie soll man das verstehen.


Entschuldige, aber genau dies versuche ich zu tun. Du hast mir die entgegengebrachten Bibelstellen nicht erläutert. Meine Frage war: "Wie würden wir diese Bibelstellen verstehen oder auslegen, wenn wir die Zungenrede in der Gemeinde befürworten würden?"

Du versuchst weiter die Zungensprache in der Gemeinde zu verteidigen und führst die Folgende Stelle auf:
In 1 Korinther 14. steht geschrieben

14 Denn so ich mit Zungen bete, so betet mein Geist; aber mein Sinn bringt niemand Frucht. 15 Wie soll das aber dann sein? Ich will beten mit dem Geist und will beten auch im Sinn; ich will Psalmen singen im Geist und will auch Psalmen singen mit dem Sinn.

18 Ich danke meinem Gott, daß ich mehr mit Zungen rede denn ihr alle. 19 Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Sinn, auf daß ich auch andere unterweise, denn zehntausend Worte mit Zungen.

Judas 1.20 steht geschrieben Schlachterbibel 1951 Ihr aber, Geliebte, erbauet euch selbst auf euren allerheiligsten Glauben und betet im heiligen Geist;

Diese Bibelstellen sagen das es zweierlei reden in Zungen gibt, einmal redet man in Zungen wen man betet (wie es in Judas 1.20 und in 1 Korinther 14.14-15
geschrieben steht) das zweite Mal wen man in Zungen predigt (wie es in 1 Korinther 14,18-19 geschrieben steht) und gerade dann wenn man in Zungen Predigt dann muss die Predigt Ausgelegt werden, damit auch andere was verstehen (wie es in1 Korinther 14.26-31 geschrieben steht)


Antwort: Ich versuche mich im folgendem in die Situation zu versetzen, wenn ich die Zungensprache in der Gemeinde nicht befürworten würde und auf diese von dir angebrachte Stelle antworten würde:

1.Paulus sagt doch ganz deutlich, dass unverständige Zungengebet nicht in eine Gemeinde gehört: Er deutet in 1Kor. 14,14 an, dass die Gabe nicht für einen selbst gedacht ist (also für den, der diese Gabe besitzt), sondern für den Nächsten, oder anders ausgedrückt, die Gabe solle zur Erbauung der Gemeinde dienen. Deshalb tadelt er auch die unverständliche Sprache in der er sagt, dass diese niemandem Frucht bringt. Glaich darauf stellt er in Vers 15 die Frage: Wie soll es nun sein? Dann gibt er auch die Antwort und sagt: Ich will beten mit dem Geist, ich will aber auch beten mit dem Verstand.

Für viele bedeutet dies aber, dass man einmal nur mit dem Geist betet (also mit der Zungensprache) und ein anderes mal mit dem Verstand (also verständliche Worte). Aber haben wir schon überlegt ob dieser Vers wirklich das sagt, was wir daraus meinen? Ich meine Paulus sagt doch nirgends:" Ich will beten in Zungen, ich will aber auch beten mit dem Verstand." Was heißt im Geist zu beten????

Als Jesus in seiner Bergpredigt von dem Beten sprach, so sagte er, dass man im Gebet nicht so viel plappern sollte. Wir kennen doch alle das Gefühl, wenn wir morgens uns für die Arbeit oder für die Schule fertig machen, noch ein kurzes gebet, das wir sowieso schon auswendig kennen runterbeten und glauben dann, dass dieses Gebet erhört wird. Aber das ist, was paulus meint, mit dem Geist beten. Unser inwendiger Geist muss bei unserem Gebet sein. Wir müssen darauf achten, was wir beten und die Worte genau abwägen -eben mit dem Geist beten. Wo lesen wir dass im Geist beten = Zungensprache ist????? Das wurde von uns nur hinein interpretiert, damit wir das Zungenreden in einer unverständlichen Sprache verteidigen können.

Paulus meint dagegen dass man beides gleichzeitig tzun muss: Mit dem Geist beten (als gedanklich bei der Sache sein) und mit dem Verstand beten (also solche Worte sprechen, die ich beim beten verstehe).

Kurz etwas zu Vers 18: Paulus dankt, dass er mehr in Zungen oder Sprachen spricht als alle anderen. Das war doich auch richtig. Paulus ist viel rumgereist und hat in verschiedenen Ländern missioniert, es war notwendig, dass er die einzelnen Sprachen beherschte. Aber was würde Paulus den Korinthern nützen, wenn er zu ihnen kommen und in einer unverständlichen Sprache sprechen würde??? Antwort: überhaupt nichts. Deshalb sagt er auch, dass wenn er in eine Gemeinde ist (indem er z.B. zu ihnen kommen würde), er zu ihnen auf einer für sie verständlicher Sprache sprechen würde, damit dies wiederum zur Erbauung dient.

So würde jemand antworten, der die Zungensprache, die in einer Gemeinde nicht verstanden wird, nicht befürwortet. Wie würden wir nun auf solch eine Auslegung reagieren, vor allem wenn wir die Zungensprache in einer Gemeinde befürworten???

Ich hoffe ihr habt verstanden was ich damit sagen wollte. Des weiteren achtet bitte darauf, dass ich, was meine persönliche Meinung angeht, nichts davon gesagt habe, dass ich gegen das Zungenreden in einer Gemeinde bin. Ich kenne aber andere Auslegungen und möchte einfach nur mit Eurer Hilfe herausbekommen ob es sich mit der Zungensprache wirklich so verhält wie wir dies verstehen.

Liebe Grüße
werner
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Re: Zungenrede & Heiliger Geist

Beitragvon johny7 am 12.03.2010, 13:28

Werner hat geschrieben:Als Jesus in seiner Bergpredigt von dem Beten sprach, so sagte er, dass man im Gebet nicht so viel plappern sollte. Wir kennen doch alle das Gefühl, wenn wir morgens uns für die Arbeit oder für die Schule fertig machen, noch ein kurzes gebet, das wir sowieso schon auswendig kennen runterbeten und glauben dann, dass dieses Gebet erhört wird. Aber das ist, was paulus meint, mit dem Geist beten. Unser inwendiger Geist muss bei unserem Gebet sein. Wir müssen darauf achten, was wir beten und die Worte genau abwägen -eben mit dem Geist beten.

Sehr gut, dass dieser Gedanke hier zur Sprache kommt. Als geistgetaufter Christ weite ich ihn auch auf das Beten in Zungen aus: Unser Geist sollte nicht irgendwo herumschweben sondern bei Gott sein. Auch wenn der Verstand dabei ohne Frucht ist!

Ich denke keinesfalls, dass wir die Zungenrede in den Ausdruck "Beten im Geist" willkürlich hinein interpretieren. Paulus definiert quasi den Begriff "Beten im Geist" einen Vers vorher.

1.Kor. 14,14
Code: Alles auswählen
Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet zwar mein Geist, aber mein Verstand ist ohne Frucht.

Unser Problem ist nur, dass wir oft stark vereinfachend denken. Paulus sagt, wenn er in Sprachen betet, betet sein Geist. D.h. aber nicht automatisch, dass Gebet im Geist sich auf das Gebet in Sprachen begrenzt. Ein (schlechtes) Beispiel: Jeder Golf ist ein Auto. Aber nicht jedes Auto ist ein Golf.

Wenn man den Text in Korinther 14 liest, dann scheint sich Paulus an einigen Stellen zu widersprechen. Ich habe jetzt nicht den Urtext untersucht, aber trotzdem einiges in der Schlachter-Übersetzung fest gestellt: Es scheint tatsächlich zwei Auswirkungen der Sprachen zu geben. Einmal das Gebet in Sprachen und dann die Geistliche Gabe (das sog. Charisma) der verschiedenen Sprachen. Hier erklärt Paulus auch den Unterschied, dass geistliche Gaben zur Erbauung der Gemeinde dienen sollen. Das Gebet aber erbaut in erster Linie den Betenden. Nicht umsonst schreibt Paulus in

Röm. 8,26f
Code: Alles auswählen
Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.
Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.


Worauf Paulus aber in Korinther 14 Wert zu legen scheint, ist: Die Gemeinde soll auch in verständlichen Worten beten. Mir gefällt die Formulierung der Schlachter-Übersetzung.

1.Kor. 14,15
Code: Alles auswählen
Wie soll es nun sein? Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will mit dem Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.

Dieses aber auch zeugt davon, dass die Korinther offensichtlich zu wenig im Verstand gebetet haben. Sie haben sich wohl nicht mehr mit ihren Gedanken zu Gott angestrengt. Dieses Problem sehe ich heute teilweise auch in unseren pfingstlichen russlanddeutschen Gemeinden. Stellen wir uns vor, Paulus wollte heute einen Brief an unsere Gemeinden schreiben. Er würde sicherlich Kapitel 11 bis 14 aus dem Korintherbrief kopieren und anheften.

Aus den ganzen Aussagen Paulus' kann man aber keinesfalls herleiten, dass die Sprachen in der Gemeinde als solche nicht zulässig sind. Er weist nur auf vorhandene Probleme hin, ohne die Korinther gleich zu exkommunizieren oder als Irrlehrer zu erklären! Paulus fasst selbst seine Ausführungen recht deutlich zusammen:
1.Kor. 14,37-40
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Wenn jemand glaubt, ein Prophet zu sein oder geistlich, der erkenne, daß die Dinge, die ich euch schreibe, Gebote des Herrn sind.
Wenn es aber jemand mißachten will, der mißachte es!
Also, ihr Brüder, strebt danach, zu weissagen, und das Reden in Sprachen verhindert nicht.
Laßt alles anständig und ordentlich zugehen!


Mich beschäftigt in letzter Zeit viel mehr ein anderer Aspekt. Es wurde vorhin weiter oben schon deutlich, dass das Beten im Geist mehr als nur das Beten in Sprachen ist. Man hört immer wieder solche Formulierungen wie
Lasst uns beten, dass heute jeder den Herrn verspüren soll, damit wir alle am Ende der Versammlung sagen können: "Das war eine gute Versammlung."

Ich finde hier sind ja zwei Denkfehler gleichzeitig. Es kommt doch nicht darauf an, ob wir die Versammlung gut finden oder nicht! Solange Gottes Wort gesprochen wird und keine Irrlehre gelehrt oder praktiziert wird, ist jede Versammlung gut. Wie kann man den messen, ob die Versammmlung gut ist oder nicht? Was sind die Kriterien? Sieht Gott es genau so wie wir?
Das zweite, was mich schon lange ins Nachdenken bringt, ist die Orientierung auf das "Verspüren von Gottes Gegenwart". Ich bin absolut einverstanden, dass Gott dem Menschen Seine Gegenwart spürbar machen kann. Das hat Er am Berge Sinai mit Seinem Volk gemacht. Es war sicher kein angenehmes Gefühl. Aber Er kam auch in leisem Wehen des Windes zu Elia. Wir sehen, dass Gott sich unterschiedlich äußert. Nur: Worauf kommt es denn im Gottesdienst oder im Gebet wirklich an? Ich freue mich wohl, wenn ich Gottes Gegenwart spüre, aber ist das ein Kriterium dafür, ob ich geistlich bin, oder ob das Gebet aufrichtig ist? Ich weiß nicht was David verspürt hat, als er von seinen Feinden verfolgt wurde. Ich bewundere aber immer wieder sein Vertrauen auf Gott und seine Freude an dem Herrn. Ja, er hat sich an Gott gefreut. Wie geht das? Ist es nicht gerade das, was uns verloren gegangen ist? David wollte Gottes Angesicht sehen. Wie geht das? Ist es das, was wir uns unter "Gott im Gebet verspüren" vorstellen?
Und wenn Paulus in
Eph. 5,18 spricht
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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes;


was meint er damit wirklich?

Ich habe selbst für mich noch nicht alle dieser Fragen beantwortet. Aber es ist auch wichtig, darüber erst einmal nach zu denken.
Gottes Segen!
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